Allgemeine HNO & Kinder HNO

Allgemeine HNO

Die Nase ist ständig zu, sie läuft, es drückt über den Nasennebenhöhlen, der Hals schmerzt, die Stimme krächzt, nachts sägt man einen Wald um – bei uns sind Sie an der richtigen Adresse, wir helfen Ihnen gerne.

Bei Schwellungen am Hals, Speicheldrüsenerkrankungen, Schilddrüsenknoten oder Tumorverdacht, wenn das Ohr pfeift, man nichts mehr versteht oder sich alles dreht – wir kümmern uns ganzheitlich um Ihre Sinnesorgane.

Wir kontrollieren Ihr Hörvermögen mit subjektiven und objektiven Hörtests. Hierzu führen wir Funktionstestungen der äußeren Haarzellen (Otoakustische Emmissionen) und die Schwingungsfähigkeit des Trommelfells durch, hier benötigen wir ihre Mitarbeit nicht. Beim Ton- und Sprachaudiogramm, sowie der Hörgeräteüberprüfung benötigen wir Ihre Mithilfe.


Wenn das Gehör im Alltag, insbesondere in Gesellschaft, bei Meetings oder dem Stammtisch schlechter wird, überprüfen wir, ob ein Hörgerät sinnvoll bzw. nötig ist. Ferner überprüfen wir ihr altes Hörgerät oder verordnen ggf. eine neue Hörhilfe.


Viele Menschen in Deutschland leiden an Schwindel. Dieses kann sehr unangenehm für den Betroffenen sein. Häufig ist es nicht einfach, die Ursache zu finden, da es vielerlei verschiedene Gründe für den Schwindel gibt.

Das Gleichgewichtssystem bezieht seine Informationen aus drei verschiedenen Systemen: Den Gleichgewichtsorganen im Innenohr, den Augen und den Sensoren in unseren Gelenken und Muskeln. Kommt es zu einer Fehlfunktion in einem der drei Systeme, entsteht ein Wahrnehmungskonflikt und der Betroffene empfindet Schwindel. Verarbeitet werden alle eingehenden Informationen im Gehirn, so dass auch Erkrankungen in diesem Bereich zu Schwindel führen können. Weitere Faktoren, die das Gleichgewichtssystem beeinflussen können, sind Medikamente, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Erkrankungen.

Wir versuchen die Ursache des Schwindels zu erkennen und eine passende Therapie zu finden. Sollte sich die Ursache nicht in den Gleichgewichtsorganen zeigen, helfen wir, den Kontakt zu anderen Fachkollegen herzustellen.


Es ist sehr wichtig, durch die Nase atmen zu können. Die Nase feuchtet, reinigt und wärmt die Luft an, die wir einatmen. Wenn die Funktion der Nase gestört ist, kann es zu vielen Problem kommen. Ferner hängt die Nasenatmung mit der Funktion des Nebenhöhlensystems zusammen.

Wir überprüfen die Anatomie der Nase und des Nebenhöhlensystems, beraten über konservative Maßnahmen und ggf. über operative Schritte. Die Sonographie der Nebenhöhlen, sowie die Endoskopie der Nase gehört zu den gängigen Untersuchungsmethoden.


Jede Heiserkeit die länger als vier Wochen besteht, sollte durch einen HNO Arzt untersucht werden. Durch die Untersuchung der Stimmbänder ist es möglich Pathologien aufzuzeigen, wie gut- oder bösartige Veränderungen des Kehlkopfes. Auch bei Patienten, die eine hohe Belastung der Stimme haben, kann so frühzeitig eine fehlerhafte Benutzung der Stimme aufgedeckt werden.

Ferner sollte vor und nach jeder Schilddrüsenoperation die Funktion der Stimmbänder überprüft werden.


Viele Patienten schnarchen. Häufig ist es einfach nur nervig für den Bettpartner. Aber es gibt auch das für den Patienten „gefährliche“ Schnarchen, da es das Risiko erhöht, dass der Patient an einem Schlaganfall oder an einem Herzinfarkt erkranken könnte.

Durch eine einfache Untersuchung kann zwischen diesen Formen des Schnarchens unterschieden werden und eine Behandlung eingeleitet werden.


Die Ultraschalluntersuchung ist in vielen Bereichen der HNO Heilkunde die Untersuchungsmethode der ersten Wahl. Sie wird nicht nur zur Diagnose der Nasennebenhöhlenerkrankungen eingesetzt, sondern insbesondere bei unklaren Raumforderungen des Halses oder der Speicheldrüsen. Sie ermöglicht, zwischen gut- und bösartigen Lymphknoten zu unterscheiden sowie Knoten der Schilddrüse oder der Speicheldrüse aufzudecken. Insbesondere bei der Tumorsuche und der Tumornachsorge ist die Sonographie eine unverzichtbare Untersuchungsmethode.

Wichtig ist die Erfahrung des Untersuchers und die Qualität des Gerätes. Frau Prof. Dr. Zengel hat Ihre Habilitation und Ihre Professur auf dem Gebiet der Ultraschalltechniken und insbesondere der Speicheldrüsenerkrankungen erworben und besitzt auf diesem Gebiet eine hohe Expertise. Unsere Praxis verfügt über ein Highend Ultraschallgerät.


Die Endoskopie ermöglicht dem Untersucher, tiefer in den Körper hineinzuleuchten. Mit Hilfe von speziell gewinkelten Endoskopen ist es uns möglich auch „um die Ecke“ zu schauen, um z. B. Erkrankungen des Kehlkopfes oder der Nasennebenhöhlen aufzudecken.


Mehr als 15.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an einer bösartigen Neubildung im Kopf-Hals-Bereich. Bei etwa 90 Prozent der Betroffenen handelt es sich um ein Plattenepithelkarzinom im Schleimhautbereich von Nase, Mund, Rachen oder Kehlkopf. Die wichtigsten Risikofaktoren sind länger andauernder Nikotingenuss und Alkoholkonsum. Ferner treten häufig bösartige Tumoren der Haut, insbesondere im Gesicht oder den Ohren auf.

Wir führen Endoskopien der Nase und des Kehlkopfes und die Sonographie der Halsweichteile durch, um Tumoren frühzeitig aufzudecken. Nach abgeschlossener Therapie betreuen wir die Tumorpatienten über viele Jahre in der Tumornachsorge.


Kinder HNO

Kinder sind ständig erkältet, die Nase ist zu, der "Rotz" läuft, insbesondere wenn die Kleinen eine Krippe oder den Kindergarten besuchen.

Häufig ist die Ursache in den vergrößerten Adenoiden (Polypen) zu sehen. Die Nasenatmung ist behindert, dadurch ist die Belüftung des Mittelohres eingeschränkt, und es kann sich Flüssigkeit hinter dem Trommelfell ansammeln und zu einer Hörminderung und langfristig zu einer Sprachentwicklungsverzögerung führen.

Somit ist es wichtig, das Gehör der Kinder regelmäßig zu überprüfen. Spielerisch und einfühlsam untersuchen wir Ihre Schützlinge, als wären sie unsere eigenen.

In Deutschland erhalten die Babys bei der U2 Untersuchung einen Hörtest (Otoakustische Emissionen). Falls dieser Test negativ ist, ist es wichtig, dass der Test nach einigen Tagen beim HNO Arzt wiederholt wird. Häufig kann man das negative Ergebnis erklären, da sich in den ersten Tagen nach der Geburt noch Fruchtwasser hinter dem Trommelfell befindet, welches das Hörvermögen kurzfristig einschränkt und den negativen Test erklären kann. Dieses sollte nach einigen Tagen jedoch abgebaut sein. Falls der Test erneut negativ ist, folgt eine Hirnstammaudiometrie, um das Gehör des Babys überprüfen zu können. Falls auch dieser Test negativ ausfällt, erfolgt eine ausführliche Beratung und die Einleitung einer Therapie. Es ist entscheidend, frühzeitig zu erkennen, ob Babys schlechter oder gar nicht hören, um frühzeitig eine Behandlung zu starten, sodass eine normale Sprachentwicklung stattfinden kann.


Bei Kindern findet sich häufig Flüssigkeit hinter dem Trommelfell. Dies führt zu einer Hörminderung und kann im schlimmsten Fall zu einer Sprachentwicklungsverzögerung führen.

Bei kleinen Kindern wird ein objektiver Hörtest durchgeführt, der die Mitarbeit der Kinder nicht benötigt und die Funktion der äußeren Haarzellen und die Schwingungsfähigkeit des Trommelfells misst. Ab dem vierten Lebensjahr ist es für die meisten Kinder möglich, selbstständig einen Hörtest durchzuführen.


Allergien sind eine Volkskrankheit und betreffen auch schon kleine Kinder. Wenn beide Eltern eine Allergie haben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind eine Allergie entwickelt bei 80%, bei einem Elternteil bei 50%.

Wichtig ist, frühzeitig die Allergie zu diagnostizieren und zu behandeln, um den Etagenwechsel zum Asthma zu vermeiden. Eine Hyposensibilisierung ist ab dem 5 Lebensjahr möglich.


Viele Kinder schnarchen. Dies liegt häufig an einer vergrößerten Rachenmandel, im Volksmund auch Polypen genannt, oder an einer Vergrößerung der Gaumenmandeln. Die Kinder bekommen schlecht Luft durch die Nase, sie atmen durch den Mund, haben häufig Paukenergüsse und einige Kinder haben während der Nacht Atemaussetzer. Diese können gefährlich sein und tagsüber zu Unruhe und Leistungsabfall führen.


Operationen der Rachenmandel, Gaumenmandel und Schnitt in das Trommelfell:

Falls Ihr Kind ständig erkältet ist, eine chronische Mundatmung besteht, es schlecht hört und ggf. eine Sprachentwicklungsverzögerung vorliegt, versuchen wir zunächst konservativ die Beschwerden in den Griff zu bekommen.

Erst, wenn diese Maßnahmen nicht zum Erfolg geführt haben, überlegen wir mit Ihnen gemeinsam die operativen Möglichkeiten, wie z. B. die Entfernung der Rachenmandel (im Volksmund Polypenentfernung) und die Durchführung eines Schnittes in das Trommelfell ggf. mit Einlage eines Paukenröhrchens.

Falls Ihr Kind schnarcht und Apnoen (Atemaussetzter) aufweist, ist ggf. die Teilentfernung der Gaumenmandel ggf. in Kombination mit der Entfernung der Rachenmandel sinnvoll.


Die Ultraschalluntersuchung ist auch bei kleinen Kindern schon möglich und sinnvoll.

Halszysten oder Lymphknoten können ohne Strahlenbelastung aufgezeigt werden. Wichtig ist die Erfahrung des Untersuchers und die Qualität des Gerätes. Frau Prof. Dr. Zengel hat Ihre Habilitation und Ihre Professur auf dem Gebiet der Ultraschalltechniken und insbesondere der Speicheldrüsenerkrankungen erworben und besitzt auf diesem Gebiet eine hohe Expertise. Unsere Praxis verfügt über ein Highend Ultraschallgerät.


Mit dem dünnen, flexiblen Endoskop ist diese Untersuchung auch bei Kindern durchzuführen. Es ermöglicht direkt, die Größe der Rachenmandel beurteilen zu können. Die Mitarbeit der kleinen Patienten ist erforderlich und ist meistens ab dem vierten oder fünften Lebensjahr möglich.